File System Check beim Ein- oder Ausschalten.

  • Ich wüsste nicht, dass es möglich wäre, so eine Routine beim Shutdown zu starten. Wenn irgendwas den Shutdown ausbremst, wird er ja abgebrochen und ich glaube nicht, dass eine Prüfung in 20 Sekunden erledigt ist. Beim Neustart wäre sowas sicher einfach zu realisieren.

  • Beim shutdown wird der Bildschirm schwarz, dieser runde Cursor mit den Kreissegmenten läuft, das arbeitet 160Sekunden (natürlich lang, doch wahrscheinlich von etwas abhängig), dann gehen die Lichter aus.
    Das System prüft beim shutdown die Systemplatte.

  • Das System speichert beim Runterfahren noch verschiedene Zustände, beendet Prozesse etc.

    Das hat eigentlich nichts mit einem Systemcheck des "Filesystems" zu tun, der ist in 160sec normalerweise auch nicht zu erledigen.

    fsck hat damit nichts zu tun, dass ist ein Terminalbefehl der im Grunde nur das Festplattendienstprogramm aus dem Terminal aufruft.

    Ich persönlich bin der Ansicht, dass das Terminal denjenigen vorbehalten werden sollte, die wissen was sie dort tun. Der "normale" Nutzer benötigt dieses in aller Regel nicht!


    Mancher behauptet, dass ein Zusammenhang von der Dauer des Herunterfahren, und dem Füllgrad der Festplatte, bzw. der Anzahl der (unnötigen) Apps auf dem System abhängig ist.

    Ich habe das bisher selber nicht nachvollzogen, weil es mich nicht stört, aber wenn das stimmt, dann würde es möglicherweise etwas helfen, den Mac von nicht genutzten Apps (und ihren "Helpern") zu befreien, und ein wenig Platz auf der Festplatte für solche Speichervorgänge frei zu halten.

    Eine weitere Methode dieses zu umgehen wäre, einfach den Ruhezustand zu aktivieren, und den Rechner nicht jedesmal komplett runter zu fahren. Das ermöglicht dem Mac auch verschiedenen Prozesse im Hintergrund ablaufen zu lassen.

  • Hallo Harbach! Jetzt habe ich es verstanden. Der Check läuft scheinbar bei jedem Shutdown und das stört. :D

    Ich denke nicht, dass er hier irgendwas checkt. Kann es sein, dass du vielleicht ein NAS oder was ähnliches über das Netzwerk angeschlossen hast? Es klingt für mich eher so, als würde er irgendwas abschließen wollen, was einfach lange dauert.


    Um der Sache auf den Grund zu gehen, kannst du unter den Systemeinstellungen > Benutzer & Gruppen mal einen neuen Benutzer anlegen. Dann Mac neu starten und in diesen Benutzer einloggen. Wenn du dann den Mac runterfährst, wäre es spannend zu wissen, ob er da auch solange rödelt.

  • ad Sir Apfelot: Habe neuen Benutzer angelegt, doch in keiner Weise etwas machen lassen(=nicht verwendet).
    Herunterfahren geht blitzschnell (wenige Sekunden).
    Beim alten Benutzer dauert es jetzt schlagartig auch nur etwa 25s. Damit kann ich leben ;)
    Verstehen tu ich es zwar nicht…

    Normal starte ich von der eingebauten Halbleiterplatte. Den Captain brauche ich für alte, unersetzliche Programme, die nicht mehr aktualisiert wurden. DVD Studio Pro, QuickTime Player 7…

    Danke für die Hilfe!

  • Ich persönlich bin der Ansicht, dass das Terminal denjenigen vorbehalten werden sollte, die wissen was sie dort tun. Der "normale" Nutzer benötigt dieses in aller Regel nicht!

    Kenne nur aus längst vergangenen Zeiten, in denen Festplattenhilfsprogramm nicht so gut war, etwa auch, wo es ständig Probleme mit Benutzerrechten gab, dies aber hier nur zur zeitlichen Eingrenzung. Ich startete fsck im Singleusermodus mit englischer Tastaturbelegung.
    Sonst mache ich wenig mit dem Terminal.

  • Den Captain brauche ich für alte, unersetzliche Programme, die nicht mehr aktualisiert wurden. DVD Studio Pro, QuickTime Player 7…

    Danke für die Hilfe!

    Das hat jetzt zwar nicht direkt etwas mit dem Thema zu tun, aber ich nutze für 32-Bit-Programme, auf die ich nicht verzichten kann/möchte, ein passendes OS X als Virtuell Machine (VM) unter Parallels.

    Damit kann ich die Programme ohne Einschränkungen nutzen, und habe gleichzeitig den Vorteil eines aktuellen macOS.

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